In meiner ersten Trainingswoche "Biel 2014" standen nur 30 Kilometer auf dem Programm. Eigentlich total überschaubar. Aber viele Verpflichtungen und wahrzunehmende Termine haben mir die letzte Woche lauftechnisch komplett verhagelt. Am Montag Abend fing alles mit einem 13 Kilometer Lampentestlauf noch recht verheißungsvoll an. Dann kam eine lange Durststrecke bis einschließlich Samstag. Konnte der Sonntag das Ruder noch herumreißen? Ja !!! Er konnte es.
Sonntagmorgen 9:00 Uhr: 13 Kilometer, davon die ersten 8 Kilometer gemeinsam mit meiner Frau gelaufen.
Sonntagabend 16:30 Uhr: 8 Kilometer im absoluten Wohlfühlmodus der Dunkelheit alleine und langsam (eine absolut ungewöhnliche Konstellation) entgegen gelaufen.
Abendrot, klare kalte Luft, unglaubliche Fernsicht, freundliche Wanderer, gut aufgelegte Rehe, inneren Schweinehund überlistet, Laufpensum erfüllt, Fersen-/Achillessehnenprobleme dank regelmäßigem Dehnen auf einem deutlichen Weg der Besserung ... was will man mehr.
Werner Sonntag: "Irgendwann musst Du nach Biel." ------ Korrektur vom 09.06.2012: "Irgendwann warst du in Biel."
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Montag, 18. November 2013
Freitag, 21. September 2012
Schluss, aus, Ende ...
Das Maß ist voll. Es muss wieder losgehen. Keine Ausreden mehr. Alle noch so tollen Scheingründe haben keine Chance mehr. Regelmäßiges Training muss her. Die letzten Wochen waren vollgestopft mit „Fremdaufgaben“, Ausflüchten, sich etwas vormachen, träumen und dem trügerischen Gefühl „mal abwarten“ zu können. Aber mit „ich warte mal ab“ wird das mit Biel 2013 nichts werden. Ein Plan muss her. Und zwar ein guter Motivationsplan bis Anfang November. Ab dem 5.November habe ich meine 30 Wochen-Zielsetzung ja bereits vorliegen. Meine Excel-Tabelle „Biel 2011-2012“ (basierend auf den fundierten Inhalten von laufreport.de) war schon ein extrem guter roter Faden. Der mir dann selbst gewährte Korridor mit möglichen Abweichungen hat mir im Großen und Ganzen auch gut getan. Urlaub, Pausen, leichte "Umfangfreigiebigkeit" und das Auskurieren von Verletzungen hatten darin ausreichend Platz gefunden. Dieser Plan ist für mich ideal."Sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf" ziehen. So ähnlich sehe ich die Aufgabe, die jetzt vor mir liegt. Das hat nichts mit extremer Verbissenheit zu tun. Aber irgendwie habe ich das Gefühl von Woche zu Woche in ein noch tieferes Loch zu stürzen. Freier Fall .... der innere Schweinehund, wenn ich das träge, lustlose Gefühl der letzten Wochen einmal in ein vorstellbares Bild gießen darf, hält mich ganz schön fest in seinen Klauen. Das süße Nichtstun hat schon etwas Verführerisches. Man kann sich sehr schnell daran gewöhnen. Selbst meine Waage, auch wenn das dort Ermittelte alles andere als besorgniserregend ist, hat Augen gemacht. Ein BMI von 22,97 ist nichts alarmierendes, aber auch dort ist ein schleichender Trend festzustellen. Auch das muss gestoppt werden. Neben einigen Restarbeiten rund ums Haus sind auch dort die gröbsten Aktivitäten abgehakt. Die Aufgaben im Haushalt haben sich zwar auf einem recht hohen Niveau eingependelt, aber Zeitmanagement ist halt alles. Ich fühle mich momentan unwohl, kraftlos, unzufrieden. Auch wenn es nicht immer einfach ist regelmäßiges Laufen im Alltag unterzubringen, es auch schon mal ein wenig stressig ist, aber das Wohlgefühl und die Freude anschließend ist nicht mit Geld zu bezahlen. Wer dieses Gefühl nicht kennt, wird sich an dieser Stelle bestimmt ein wenig wundern. Aber körperliche Belastung, Anstrengung, alleine oder gemeinsam im Wald unterwegs zu sein, ist ein ganz wichtiger Bestandteil für mich. Jedes Wetter hautnah zu erleben, damit umgehen zu lernen, sich auch mal überwinden zu müssen, all das brauche ich als Ausgleich zum beruflichen und familiären Alltag.
In erster Linie tue ich es daher für mich, aber grundsätzlich haben alle Menschen in meinem Umfeld etwas davon ;-)
Daher:
Sonntagmorgen geht’s wieder los. Körper und Geist müssen wieder in Gang kommen.
In erster Linie tue ich es daher für mich, aber grundsätzlich haben alle Menschen in meinem Umfeld etwas davon ;-)
Daher:
Sonntagmorgen geht’s wieder los. Körper und Geist müssen wieder in Gang kommen.
Montag, 5. März 2012
17. Trainingswoche 27.02.12 – 04.03.2012
An diesem Sonntagmorgen sind wir, wie unschwer zu erkennen ist, mal wieder komplett am Start,
auch wenn ich die letzten 2/3 Drittel der Strecke wie so oft alleine
zurücklegen muss ;-)
Impressionen von unterwegs:
Der "Hauberg" ist aufgeteilt und kann nun nun verlost werden:
Mein neuer Begleiter, der "Garmin FR 910XT" hat seine Feuertaufe bestanden:
Gekauft habe ich dieses GPS-Produkt wieder bei den Experten von "navifuture.de"
Meine 17. Trainingswoche:
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Trainingswoche Biel
Montag, 20. Februar 2012
15. Trainingswoche 13.02.12 – 19.02.2012
Wieder einmal zu viert unterwegs:
Am Sonntagmorgen stand mal wieder ein langer Lauf auf dem Programm. Startpunkt war diesmal Wilnsdorf-Ortsmitte. Seit langer Zeit sind wir als Familie nochmals komplett auf der Strecke. Dies hat seit unserem gemeinsamen Halbmarathon 2010 in Bonn schon einen gewissen Seltenheitswert. Auf leicht mit Schnee gepuderten Waldwegen liefen wir zu Beginn gemeinsam eine 8km Runde. Das Lauftempo stets einer lockeren Unterhaltung angepasst, waren wir zu Beginn noch ziemlich gut gelaunt unterwegs. Dies sollte sich jedoch für einen kurzen Moment ändern. Ich weiss, die allermeisten Hundebesitzer wissen was sich gehört, aber leider immer noch nicht alle. Die 4 köpfige Zweibeingruppe mit 3 unterschiedlich großen Hunden bewaffnet, gehörte am Sonntag leider mal wieder zu den negativen Ausnahmen. Die Hunde hatten uns schon längst wahrgenommen und begrüßten uns von weitem mit erwartungsvollem Gebell. Die dazugehörigen Begleiter standen mit ihren treuen Gefährten gemeinsam auf dem Waldweg und bildeten schon von weitem erkennbar eine nicht zu überwindende Barriere. Ich muss an dieser Stelle sicher nicht erwähnen, dass die Hunde nicht angeleint waren und auch in Folge nicht angeleint wurden. Deeskalierend liefen wir nicht mehr nebeneinander sondern bildeten auf den letzten 50m eine locker aufgereihte Perlenkette, um unseren guten Willen unter Beweis zu stellen, Blödsinn ... weil es sich einfach gehört, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Das sollte eigentlich das Normalste auf der Welt sein, ist es aber leider nicht. Wir näherten uns also auf 10 Meter dieser 4 + 3 Gruppe und .... es passierte nichts. Der Haufen blieb wo er war und die Hunde bellten weiter lustig vor sich hin. Wir mussten den inzwischen sowieso schon gedrosselten Laufschritt komplett abbrechen und gingen, die Hunde mit unseren Beinen streifend, quer durch dieses sich nicht auflösende "Menschen-Tier-Rudel-Hindernis". Wir bedankten uns im Vorbeistreifen für dieses beispiellose Entgegenkommen und setzten unseren Lauf ein wenig gereizt fort. Diskussionen sind aus lediger Erfahrung an dieser Stelle komplett unangebracht und sinnlos. Zusammen liefen wir dann einen Teil des Grubenweges und erreichten nach gut 8 Kilometer wieder den Parkplatz in Wilnsdorf. Wir hatten inzwischen 10:30 Uhr. Nach einem kurzem Austausch, was ich jetzt noch so an Umfang vorhabe, setzte ich meinen Lauf fort und lief erneut Richtung Grubenweg. Nach komplett zurückgelegten 21,5 km war ich nach 2:12:42 Std. auch wieder am Ziel. Ich war froh, dass ich in der letzten Woche ohne größere muskuläre Probleme den Trainingsplan wieder annähernd einhalten konnte. Um keine weiteren Komplikationen zu provozieren, war ich die komplette Woche in einem sehr lockeren Lauftempo unterwegs. Das war eine sehr gute Entscheidung...
Bilder von unterwegs
Noch zu viert:
Bergmannspfad Wilnsdorf:
Wilnsdorf - Höhe Wielandhof:
Höhenweg Rinsdorf - Wilnsdorf:
Fast wieder Zuhause:
Strecke:
Höhenprofil:
Montag, 13. Februar 2012
14. Trainingswoche 06.02.12 – 12.02.2012
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Verletzung
Montag, 6. Februar 2012
13. Trainingswoche 30.01.12 – 05.02.2012
Die bittere Kälte hält an.
Mein Hüftbeuger lässt mich immer noch nicht ganz unbefreit laufen. Daher war
ich in der letzten Woche nur langsam und moderat unterwegs. Gleitende
Bewegungen ohne starke Belastung prägten somit die zurückgelegten Kilometer.
Die letzten beiden Läufe am Wochenende habe ich bewusst auf die Mittagszeit
verlagert, um die Sonne trotz der eisigen Kälte zu genießen. Entsprechend
geschützt angezogen, war es herrlich unterwegs zu sein. Viele Menschen wählten
diesen Zeitpunkt für ihr ganz privates Bewegungsprogramm. Die Kälte förderte leider
die den Siegerländern oft nachgesagte Sturheit. Schade...
Drei Damen, von weitem bereits als "Stöckestecher" (Nordic Walker) wahrzunehmen,
belegten zu dritt die komplette Wegbreite. Ein mir vielfach bekanntes und daher
nicht überraschendes Verhalten dieser Spezies. 20 Meter hinter ihnen angekommen,
machte ich mich für einen freundlichen Gruß bereit, um wenigsten einige cm Platz für einen ungestörten, verletzungsfreien Vorbeilauf zu ergattern. Da drehte sich eine der Damen um und entdeckte den leicht vermummten Läufer hinter
sich. Die von mir fest erwartete Ansage an ihre Begleiterinnen, mir ein wenig Platz
zu machen, blieb leider komplett aus. Kein Piep, kein Platz für mich.
Ich bin immer für den gepflegten Umgang mit allen, die in der Natur unterwegs sind, ausnahmslos, aber da hatte ich
die Nase voll. Ich lief grußlos, den leichten streifenden Körperkontakt zu
einer dieser Wegversperrerinnen suchend, an diesem Trio „Infernale“ vorbei. Bei
Nordic Walker ist mir schon öfters aufgefallen, dass sie zwar auch als Sportreibende wahrgenommen werden wollen, aber ihrerseits den Respekt anderen gegenüber nicht
leisten wollen. Keine Ahnung, was sie dazu treibt. Immer wieder bestätigte Formel zum Platzbedarf : „Vorhandene Wegbreite
– ( 'Anzahl Nordic Walker' x 'individuell benötigter Platz des Nordic Walker, um
sich mit den Stöcken selbst nicht zu verletzen') = 0,0 cm“
Diese Berechnung kommt immer zu dem gleichen ernüchternden Ergebnis. Für alle anderen
Mitmenschen bleibt kein Platz, um ohne klaffende Wunde an ihnen vorbei zu huschen.
Achim Achilles bietet zwar entsprechende T-Shirts an, um sich ein wenig
lustig über diese Art der Fortbewegung zu machen, aber ich bin noch nicht so weit,
mich dieser trefflichen Kundgebung anzuschließen... noch nicht.
Sonntag mittag habe ich den Sonnenhang auf der Wildener Talseite gewählt,
um die Sonne möglichst intensiv zu genießen.
Impressionen von der Strecke:
Strecke:
Höhenprofil:
...leider wurde es meinem Fotoapparat unterwegs sooo kalt, dass er einen leeren
Akku vorgeschoben hat, um von dem weiteren Knipsen erlöst zu werden. Zuhause angekommen
tat er wiederum so, als sei nichts gewesen...
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Trainingsziel nicht erreicht,
Verletzung
Montag, 30. Januar 2012
12. Trainingswoche 23.01.12 – 29.01.2012
Ein langsamer 16km Lauf beendete Sonntagmorgen meine 12.Trainingswoche, die leider durch Verletzungsprobleme doch ein wenig zu ruhig verlaufen ist.
Zu Beginn wurde ich noch von meiner Frau und einer Tochter begleitet.
Scheinbar war es doch den meisten Läufern zu kalt, so dass die Waldwege weitestgehend vereinsamt waren.
Waldwege "Kalteiche":
In der Nacht zum Sonntag mussten einige Jugendliche sich oder anderen wieder etwas beweisen. Traurig aber wahr...
gelaufene Strecke:
Höhenprofil:
Zu Beginn wurde ich noch von meiner Frau und einer Tochter begleitet.
Scheinbar war es doch den meisten Läufern zu kalt, so dass die Waldwege weitestgehend vereinsamt waren.
Waldwege "Kalteiche":
In der Nacht zum Sonntag mussten einige Jugendliche sich oder anderen wieder etwas beweisen. Traurig aber wahr...
gelaufene Strecke:
Höhenprofil:
Montag, 23. Januar 2012
11. Trainingswoche 16.01.12 – 22.01.2012
Dieser Sonntagmorgenlauf verlief im Vergleich zu letzter Woche komplett im Tal und zu 100% auf Teer. Es stand ein 25 Kilometer langer, langsamer Lauf auf dem Programm. Da es mir diesmal mehr auf die Distanz als auf das Naturerlebnis ankam, habe ich die Strecke entlang der Straße nach Eiserfeld gewählt, um von dort weiter über den Radweg bis zum Bahnhof in Siegen zu laufen. Nach 12,5km habe ich auf der Höhe der Hufeisenbrücke meinen Wendepunkt gesetzt. Die ersten und die letzten 8 km als schön zu umschreiben, das wäre schon ziemlich vermessen.
L907 - Lange Gerade zwischen Eisern und Eiserfeld:
Eiserfeld Siegtalbrücke / B62:
Aber der Zweck heiligt die Mittel. Der Lauf entlang der L907 und B62 bis zum Erreichen des Radweges „Stummes Loch“ war auch relativ ruhig. Es waren nur wenige Autos unterwegs. Ab dem Radweg befinde ich mich dann auch wieder auf unserer gewohnten Laufstrecke. Dort hat sich unsere Familie schon immer auf ihre Halbmarathon- und Marathondistanzen vorbereitet. Denn ab dem dort befindlichen Parkplatz kann man bis nach Kreuztal eine Pendelstrecke von 32km Gesamtlänge und weit darüber hinaus laufen. Zu 90% befindet sich diese Strecke abseits von Hauptverkehrsstraßen.
Parkplatz Si-Eiserfeld „Stummes Loch“:
Radweg / Laufstrecke "Stummes Loch" entlang der Sieg
Wendepunkt Siegen Bahnhof / Hufeisenbrücke:
Streckenverlauf:Höhenprofil:
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