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Montag, 27. Februar 2012

16. Trainingswoche 20.02.12 – 26.02.2012


Zu Beginn waren es noch 3 ...
Auf meinem langen Sonntagslauf hatte ich auf den ersten Kilometer meine beiden Töchter an meiner Seite. Wir schlugen den bekannten Weg durch den Wald nach Wilnsdorf ein. Nach 4 Kilometer machten sich die beiden Mädels wieder auf den Rückweg und vor mir lag eine geplante Strecke über den Bergmannspfad, dem Rothaarsteig folgend bis zur Tiefenrother Höhe.

Die Markierung des Rothaarsteiges:
Der Rothaarsteig:

Offizielle Infoseite: Rothaarsteig
Allgemeine Infos: Wikipedia

Die nachfolgenden Vergleichsbilder zeigen den deutlichen Wetterunterschied zwischen dem Januarlauf und der diesmaligen Nebelschlacht auf:
 
 
Die letzten Schneereste kämpfen gegen den nahenden Frühling:
Für diese Witterungsverhältnis schon fast eine gute Fernsicht:
Das Wetter zeigte sich an diesem Morgen wirklich von seiner ganz trüben Seite. Die Sicht variierte zwischen 50m und max. 200m. Zum Glück blieb es weitestgehend trocken, abgesehen von einem kurzen Schnee- Graupelschauer auf der Kalteiche. 
Bei Kilometer 13 verließ ich den Bergmannspfad, um dem Rothaarsteig zu folgen. 

Bei Kilometer 14 erreichte ich die "Hubertusbuche". Ein "Baum" von einem Baum ...  Hier erfolgte die nächste Richtungsänderung zur "Tiefenrother Höhe".
Nach insgesamt 15 Kilometer, fast nur bergauf, erreichte ich die "Tiefenrother Höhe". Dieser Punkt stellt bei schönem Wetter ein Highlight auf diesem Wanderweg dar. Auf einer Aussichtsplattform kann man bei schönem Wetter auf diversen Ruhebänken eine Wahnsinnsaussicht genießen. 

So hätte es aussehen können:
 ...tat es aber leider nicht:
Meine treuen Begleiter:
 
Die "Bieler Lauftage" ... fast vom Winde verweht:
 
...es war kalt, neblig, feucht, extrem windig - einfach sch... ungemütlich. Ich stärkte mich kurz, machte einige Bilder und trat sofort wieder Rückweg an. 

Impressionen von unterwegs und eine Möglichkeit sich über die Arbeiten im Siegerländer Haubergsjahr zu informieren:

Weitere Infos "Hauberg":


 
 
 

Trotz des eher schlechten Wetters waren doch noch einige Biker, Läufer und Wanderer unterwegs, die ihren Weg in die Natur gefunden hatten. Auf dem Rückweg bin ich, abgesehen von einer kurzen Passage über den Bergmannspfad, die Wilgersdorfer CVJM Bildungsstätte streifend, zurück nach Wilnsdorf gelaufen. 

Von dort waren es dann nur noch 6 Kilometer bis nach Hause. Nach gut 3 Stunden und einer Gesamtstrecke von 31 Kilometer war das Unternehmen „langer  Sonntagslauf“ beendet. Bedingt durch einen Gesamtanstieg von 700 Höhenmetern war dies schon ein recht anstrengendes Unterfangen. Bedingt durch die eingeschränkte Sicht, den Fokus meist nur auf eine Distanz von 50 Meter im voraus gerichtet, forderte dieser Lauf eine ganz andere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, als wenn der Blick weit in die Ferne schweifen kann.

Zum Schluss war es nur noch einer:
Die Wochenbilanz weist bei 4 Läufen (km: 16, 10, 15, 31)  eine Gesamtstrecke von 72 Kilometer bei einem Gesamtanstieg von 1200 Meter auf.

Strecke:
 Höhenprofil:

Montag, 16. Januar 2012

10. Trainingswoche 09.01.12 – 15.01.2012

Den krönenden Abschluss dieser Trainingswoche bildete die Kombination aus der Strecke Höhenweg nach Wilnsdorf und dem anschließenden Bergmannspfad (15km). Dies ergibt eine Gesamtdistanz von 25km. Start und Ziel dieses Rundkurses liegen auf ca. 360m Höhe. Den höchsten Punkt im Bereich der Kalteiche muss ich bei 558m überwinden. Insgesamt ergibt sich ein Gesamtauf- und –abstieg von ca. 525 Meter.

Um den Sonnenaufgang unterwegs zu erleben, habe ich Sonntagmorgen das Haus bereits um 7:45Uhr verlassen. Zu diesem Zeitpunkt war es gerade so hell, dass ich die Stirnlampe Zuhause lassen konnte.

Das erste Highlight bot sich mir bereits nach 2 Kilometer. Kahle Bäume vor dem Hintergrund des noch nicht erwachten Tages.
Die wenigen Begleiter zu dieser frühen und recht kalten Morgenstunde waren vereinzelt aufgeschreckte Rehe, die dann in kleinen Trupps den Weg kreuzten und sofort wieder im noch dunklen Wald verschwanden.

Die gesamte Strecke ist gespickt mit recht steilen Anstiegen und den entsprechenden nicht weniger anspruchsvollen Bergabpassagen. Der nun folgende Abschnitt zum höchsten Punkt auf der Kalteiche ist inzwischen auf hessischer Seite das Revier der Energieversorgung durch Windkrafträder. Je näher man diesen Kolossen kommt, desto beeindruckender ist auch deren Größe.

Es ist kurz von 9:00 Uhr. Die ersten Sonnenstrahlen erkämpfen sich ihren Weg durch die dichten Wälder unserer Heimat. Große Teile der Kalteiche werden immer noch von der zerstörerischen  Wirkung des Orkan Kyrill geprägt, der fast genau von 5 Jahren (18.- 19.01.2007) besonders in unserer Region brutal gewütet hat.

Die nächsten Kilometer unterliegen einem spannenden Naturwechsel zwischen Laub- und Tannenbäumen. Dadurch ergibt sich fast nach jeder Kurve ein komplett anderes Landschaftsbild.
Dieser stete Wechsel sorgt für die nötige Abwechslung auf dem Weg zum höchsten Punkt auf dieser Strecke.

Von weiten weist bereits das nächste Windrad den Weg zur B45, die ich dort in unmittelbarer Nähe überqueren muss. 
 

Auf den nächsten Kilometer läuft man nun über die geographische Grenze zwischen NRW und Hessen. Dieser Grenzweg ist zugleich Teil des ausgeschilderten Zubringerweges zu einem der schönsten Wanderwege Deutschland, dem „Rothaarsteig“.

 

Bevor man diesen einmaligen Höhenweg über einen steilen Abschnitt ins Tal wieder verlässt, sollte man sich die Zeit nehmen diese Landschaft für ein, zwei Minuten zu genießen. Ein paar wenige Wanderer sind ebenfalls unterwegs und genießen den Tagesanbruch an dieser exponierten Stelle. Zeitgleich sind die im Tal liegenden Ortschaften noch mit einem Dunstschleier von der Außenwelt abgeschlossen.


Kurz vor 10:00 Uhr passiere ich die Quelle „Goldschmiedsborn“.
An dieser Stelle soll damals der sagenumwobene „Wieland der Schmied“ sein Gold vergraben haben.
„Wieland der Schmied“ ist auch der Namensgeber für Wilnsdorf. Noch im Mittelalter trug der Ort den Namen Wielandisdorf. Zu wärmeren Jahreszeiten ist dieser Ort ein idealer Pausenplatz.

Mich zieht es jedoch weiter. Kurz nach dem Passieren der CVJM Jugendbildungsstätte in Wilgersdorf nähere ich mich nach ca. 19km wieder der Ortschaft Wilnsdorf, die immer noch von dichtem Hochnebel eingehüllt ist.
Seit der Errichtung des Autohofes Wilnsdorf und der Ansiedlung der Filiale einer Schnellimbisskette nimmt der Dreck und Müll in deren unmittelbarer Nähe stetig zu. Besonders extrem zeigen sich die Müllberge an den Wochenenden.Vielleicht sollte man den Verzehr außerhalb des Restaurants mit einer entsprechend hohen Müllbeseitungspauschale belegen, um damit den angrenzenden Kommunen einen finanziellen Ausgleich für diese Zusatzaufgabe zu ermöglichen.
Nach 2 Stunden und 22 Minuten erreichte ich wieder den Startpunkt dieser unglaublich schönen Laufrunde. Auch wenn diese 25 Kilometer wesentlich kräftezehrender sind als die Teeralternativen an der Sieg entlang, werde ich diese Route ganz bestimmt noch öfters laufen.
Die Bilder und Empfindungen, die ich an diesem eiskalten aber sonnigen Morgen genießen durfte, machen alle Mühen wett.

Streckenansicht:
 
Höhenprofil:

Montag, 9. Mai 2011

Wilnsdorfer Bergmannspfad – Trail-Running

Trail-Running - "Wilnsdorfer Bergmannspfad"

Mit unseren Freunden aus Kaan Marienborn haben wir am 1.Mai eine Wanderung auf dem „Wilnsdorfer Bergmannspfad“ unternommen. Auf diesem Waldweg wandert man rund um Wilnsdorf und Wilgersdorf. Dieser Themenweg verläuft in unserer früher von Bergbau geprägten Region und führt auf abwechslungsreichen Wegen zu zahlreichen alten Stollen und Grubenarealen. Entsprechende Infotafeln geben detaillierte Informationen zu diesen historischen Orten. Bereits unterwegs plante ich diese recht profilierte Wanderstrecke in meinen Laufkalender aufzunehmen. Samstag werde ich mit meiner Tochter, die mich bereits bei dem Halbmarathon in Bonn begleitet hat, diese Strecke laufend erkunden. Außerdem werde ich dann zum ersten Mal meinen neuen Trail-Running Trinkrucksack „XT Advanced Skin 5 Slab Set“ von Salomon  testen. Das Wetter sagt für das kommende Wochenende moderate Temperaturen voraus, so dass wir morgens noch keine Hitzeschlacht zu erwarten haben.

Der Bergmannspfad ist durchgängig und sehr gut mit diesem Zeichen markiert:


GPS-Daten zu der Laufstrecke mit Höhenprofil:

Beschreibung der Wanderung

Salomon Running Trinkrucksack „XT Advanced Skin 5 Slab Set“

Auch für Geocacher hat dieser Pfad einiges zu bieten:

z.B.:
Siegerländer Bergbau: Auf Bergmannspfaden

Goldschmiedsborn

Bergmannsdenkmal Wilnsdorf Wilgersdorf


Auf diesem Lauf streift man auch den weit über das Siegerland hinaus bekannten Wanderweg „Rothaarsteig“ bzw. seine Zuführwege.

Rothaarsteig - Der Weg der Sinne