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Freitag, 18. Oktober 2013

Herbert von Karajan leicht angepasst...

Original (Herbert von Karajan): 

"Jede künstlerische Leistung ist ein Sieg über
die menschliche Trägheit."

...und Fälschung (angepasst ohne den Wahrheitsgehalt zu verwässern): 

Jede sportliche Leistung ist ein Sieg über
die menschliche Trägheit.


"Ob Schwimmen, Walken, Fahrradfahren oder Joggen: Wer sich bewegt, bleibt körperlich und geistig fit. Sie gähnen schon? Dann wissen Sie mit Sicherheit auch, warum Sport eigentlich so gesund ist. Hm, nicht wirklich? SPIEGEL ONLINE erklärt die wichtigsten Effekte von Sport auf Körper und Psyche."

Mehr unter ...


Quelle: Spiegel-Online

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Läufer sind die gesünderen Menschen

Das trifft wohl zwangsläufig nicht auf jeden Läufer zu ;-) Richtig ist jedoch, dass wir mit diesem Sport eine bewusste Verantwortung für uns und unseren Körper übernommen haben.

"Mehr als 300 000 Patienten pro Jahr erhalten die Diagnose Diabetes Typ 2. Nur wenn passive Patienten zu aktiven Aktienten* werden, lässt sich die dramatische Explosion der Zuckerkrankheit stoppen.

Jetzt jammern sie wieder. Jetzt naht der 14. November, der Weltdiabetestag. Jetzt stellen die Diabetes-Ärzte und Verbände fest, dass auch in diesem Jahr wieder über 300 000 Typ-2-Diabetiker neu diagnostiziert werden. Das Jammern ist Ritual, denn auch in den Vorjahren gab es eine ähnliche Zahl an Neu-Diabetikern – trotz aller Appelle, trotz aller Manifeste. Scheinbar unabänderlich steuert Deutschland auf bald zehn Millionen Typ-2-Diabetiker zu, eine Epidemie, die das Gesundheitssystem in seinen Grundfesten bedroht, rechnet doch die Deutsche Diabetes-Stiftung DDS mit Kosten von rund 9000 Euro pro Diabetiker pro Jahr.

(* Aktient statt Patient - Anmerkung in eigener Sache) 

Was wie ein Naturgesetz daherkommt, gründet sich meiner Meinung nach aber in den Strukturen unseres Gesundheitswesens. Drei Gründe befördern danach den rasanten Diabetes-Anstieg:

Diabetiker sind automatisch Patienten 

Wird ein Diabetes diagnostiziert, fühlen sich die Betroffenen automatisch krank, fühlen sich als Patient – und werden in der Regel auch so behandelt. Dabei handelt es sich beim Typ-2-Diabetes meist nicht um eine klassische Krankheit, die lebenslang Medikamente erfordert (wie es beim Typ-1-Diabetes ist, der lebenslanges Insulin spritzen bedingt). Vielmehr ist er die Folge einer falschen Lebensweise. Einer Lebensweise aus zu süß und zu fett essen, zu wenig bewegen, was zu Übergewicht führt. Es handelt sich also um eine Stoffwechselstörung, weshalb der Typ-2-Diabetes eigentlich „Lifestyle-Diabetes“ heißen muss. Dann wird klar, was die Ursache ist.
Statt „Sie sind krank“, müsste es also heißen: „Sie haben eine Chance, Ihr Körper gibt Ihnen ein deutliches Warnzeichen. Sie können etwas tun, Sie können aktiv werden.“ Durch diese positive Ansprache wäre schon viel gewonnen, würden sich die Betroffenen automatisch als aktive Aktienten statt als passive Patienten fühlen. Wie effektiv schon dieser Appell an die eigene Tatkraft wäre, rechnet der Münchner Diabetologieprofessor Hans Hauner vor: Würden die dicken Deutschen nur um fünf Kilo abnehmen, würde sich die Zahl der Neudiabetiker auf 150 000 halbieren."

Ich weiß selbst, dass es nicht immer leicht ist einen lange eingefahrenen Kurs zu verlassen, um  und dann den neuen, "richtigen" Weg einzuschlagen. Auch wenn der Körper die nötigen Warnsignale sendet, müssen diese entsprechend wahrgenommen werden, um daraus folgend die nötigen Entscheidungen zu treffen. Eigentlich kennt fast jeder die entsprechenden "Risiken", die auch zu dieser "Volkskrankheit" führen: 

- Bewegungsmangel

- Übergewicht

- Falsche Ernährung

- Stress


Klar ist es leichter und bedeutend schneller eine Pille einzuwerfen, oder das später nötige Spritzbesteck auszupacken. Aber dies beseitigt nicht die Ursachen, sondern es macht den Betroffenen über diesen Umweg irgendwie lebensfähig. "Irgendwie leben" sollte aber nicht das Ziel sein.

Denn oftmals hat der Betroffene berechtige Chancen aus eigener Kraft mit den entsprechenden Anpassungen, diesen letzten Warnzeichen zu begegnen. Dazu muss man jedoch aktiv werden, diszipliniert werden, konsequent an der Zielumsetzung arbeiten. Dabei sollten auch die Gesundheitskassen ihren Job ernst nehmen und die erfolgversprechenden Alternativen mit ihren Kunden, den Aktienten besprechen. 

Quelle: focus.de - Wie die Diagnose Diabetes der Gesundheit hilft

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Sport: Das bessere Medikament


Als ob man es nicht schon geahnt hätte: Regelmäßig ausgeübter Sport könnte so manches Medikament überflüssig machen und vor so mancher Krankheit schützen.

"Freude an der Bewegung: Richtig eingesetzt kann Sport Medikamente überflüssig machen.

Sport statt Pillen: Bewegung kann bei manchen Krankheiten so gut vor dem Tod schützen wie gängige Medikamente. Das zeigt jetzt eine weltweite Studie. Forscher bemängeln, dass dieses Potential zu wenig ausgenutzt wird.

Was ist die bessere Lösung, wenn der Preis das Leben sein kann: Jeden Tag eine Pille schlucken, oder regelmäßig und gezielt Sport treiben? Die Frage mag im ersten Moment reißerisch klingen, doch sie verdeutlicht die Tragweite einer aktuellen Studie. Forscher haben anhand der Daten von mehr als 300.000 Menschen analysiert, ob gezielte Bewegung im Frühstadium von Erkrankungen wie Diabetes oder Herzprobleme besser vor dem Tod schützen kann als gängige Medikamente wie etwa die beliebten Blutdrucksenker. Das Ergebnis: Ja, Sport kann die bessere Präventionsmaßnahme sein."

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Gesundheit 


Außerdem, mit einem Wink in Richtung der buckligen Verwandtschaft, die Sport weiterhin als  Zeitverschwendung abstempelt. "Nä, was könnte man in der Zeit doch für sinnvolle Dinge tun... aber genau so sieht es ja auch bei euch Zuhause aus..." Deren Auffassung: Falls Sport, dann höchstens als biersaufender Zuschauer auf der Couch oder als sprücheklopfender Proll in einer Arena mit 22 Spieler und einem Ball.

"Ausdauersport lässt den Serotoninspiegel ansteigen. Serotonin gilt als Glückshormon und wirkt sich stimmungsaufhellend auf den Organismus aus. Es zählt zu den Neurotransmittern, also Stoffen, die Informationen von einer Gehirnregion zur anderen vermitteln.

Ausdauersport hält auch die Seele gesund

Wissenschaftliche Studien werten einen Mangel an Serotonin als eine Ursache von Depressionen. Laufen, Radfahren, Walken - auch ohne Stöcke - oder Schwimmen haben Breithecker zufolge einen stimmungsaufhellenden beziehungsweise stimmungsstabilisierenden Effekt, indem sie den Serotoninspiegel erhöhen. «Am sinnvollsten üben Sie Ausdauersport in der frischen Natur aus», empfiehlt der Experte. Tageslicht und Sonnenschein haben zusätzlich einen positiven Einfluss auf den Serotoninspiegel."

Mehr dazu unter und Quelle: N24 - Gesundheit