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Freitag, 31. Januar 2014

Zu schnell oder zu viel ?

Oder trifft sogar beides zu? Wenn schon denn schon, denn schließlich hat man ja etwas ganz Großes vor. Denn am Fr 13.06.2014 wartet der Saisonhöhepunkt auf die letzten verbliebenen  Helden der nationalen und internationalen Laufszene: "Biel 2014 - 100km". Jetzt darf man nichts mehr dem Zufall überlassen. Daher muss das Training mit einem angemessenen Anteil "Quantität" und "Qualität" angereichert werden. Übrigens, im voraussichtlichen Teilnehmerfeld gibt es inzwischen schon einige leicht bis schwer Verletzte. Ok ok, so weit ich informiert bin, sind es aber immerhin schon zwei Läufer, die ihre wertvollste Ressource in den letzten Wochen recht verantwortungslos und weit über die Schmerzgrenze hinaus ausgebeutet haben. 

Dabei hatten wir doch alle wichtigen Argumente auf unserer Seite:
1. Wir kennen uns im defensiven Laufsport (ein wenig) aus. (WE ARE NOT JOGGERS!!!)
2. Wir haben bereits auf verschiedenen Distanzen (ein wenig) Erfahrung gesammelt.
3. Wir haben (meistens) ein uneingeschränkt positives Umfeld.
4. Wir haben die nötige Willenskraft.
5. Wir besitzen einen riesigen Haufen Laufbücher, Laufzeitschriften und Event-DVD's aus denen wir täglich immer wieder neue Ratschläge herauskitzeln.
5. Und: Wir haben haben einen Plan. Aber nicht nur das, denn wir haben einen (1x!!!) erprobten Plan.

Aber irgendwie prallen in diesem Jahr "Plan" und "Körper" unkontrolliert und heftig gegeneinander. Das über Jahre hinweg bewährte harmonische Miteinander ist Schnee von gestern. In einem Teilchenbeschleuniger kann es nicht weniger rabiat zugehen. Diese Beiden sind zu unerbittlichen Kontrahenten geworden. Sie haben sich nicht mehr lieb. Von Achtung, Respekt, Rücksicht und Empathie ist weit und breit keine Spur (mehr). 
(Die Synonymie, Sinnverwandschaft, Gleichnamigkeit dieser Wörter wurde vom Autor ganz bewusst eingesetzt, um die enorme Tragweite dieser Problematik zu unterstreichen.) 

Denn  genau hier erlangt das Gegenspielerprinzip eine überlebenswichtige Bedeutung. "Der Antagonist muss sich im Gleichklang zum Agonisten bewegen." Zu weit hergeholt? Ich finde den Vergleich absolut zutreffend, denn genau diese sonst entstehenden Dysbalancen sind auf allen Ebenen unseres Lebens äußerst schädlich.

Dann jedoch, wie aus dem Nichts passiert das Unfassbare. Mitten in die Spirale aus Jammern und noch mehr Jammern platzt die nicht mehr für möglich gehaltene Rettung. Es ist verrückt, aber genau zu diesem Thema hat Martin Grüning, der jetzige Chefredakteur  von "RUNNER'S WORLD", in der Januar-Ausgabe 2014 einen höchst interessanten Artikel geschrieben. Den muss ich damals beim ersten Durchblättern wohl komplett überlesen haben. Scheinbar konnte und wollte ich mit dem Thema, der Überschrift, so rein gar nichts anfangen:
 "Zu schnell oder zu viel" 

 ... Wahnsinn ;-) Aber genau hier lauert die Antwort auf unsere Frage. Da haben zwei erfahrene Läufer in der Altersklasse U/Ü 50 über Wochen hinweg ein schier unlösbares Problem und einer der besten deutschen Langstreckenläufer (Houston 1990 42,195km - 2:13:30h, Biel 2011 100km - 8:32:52h) hat zur rechten Zeit die passende Erklärung parat: 

"Eine zu hohe Trainingsintensität ist der wahre Grund 
für die meisten Laufverletzungen."

Vorweggenommenes Fazit:
Das ist die letzte, die wohl allerletzte Warnung in Richtung "Saarbrücken" und ins "Siegerland". 

Wir haben noch Zeit, aber wir sollten spätestens jetzt auf die mahnenden Signale unseres Körpers hören und sie uneingeschränkt ernst nehmen. 
Es ist ja zum Glück noch nichts verloren. (...Danke fürs Mut machen...)

Martin Grüning:
 
 
 
 
Quelle: "RUNNER'S WORLD"
Damit wir Läufer immer über diese und andere wertvolle Tipps informiert ist, sollten wir "auf dem Laufenden bleiben".

P.S.: 
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein verschlepptes, nicht ausreichend beachtetes Problem ( siehe "weiße 3 auf rotem Grund"), in seiner hinterlistigen Art und Weise durchaus in der Lage ist das nächste Gelenk zu entern. Also: Obacht geben !!!

Montag, 2. Januar 2012

7. Trainingswoche 19.12.11 – 25.12.2011

Wie bereits fest eingeplant, habe ich mir die letzte Woche vor Weihnachten "lauffrei" genommen. Rückblickend war dies eine sehr gute Entscheidung. Es kam keine unnötige Hektik auf, um auch die letzten Aktivitäten vor den Festtagen in aller Ruhe zu erledigen.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Weihnachten


Die letzte Woche vor Weihnachten hat begonnen. Ich habe für mich festgelegt, dass in dieser Woche alles Vorrang vor dem Laufen hat. Für den Fall, dass ich wirklich mal Zeit übrig haben sollte, werde ich auch eine Laufeinheit einschieben. Aber meist gibt es noch so viel zu tun, Erwartetes und auch Unerwartetes, dass das Laufen jetzt den Stresslevel nur zusätzlich erhöhen würde. Das wäre jetzt ein ganz schlechter Begleiter für die Weihnachtsstimmung. 

Ich kann meine freie Zeit nur einmal verplanen und leben. Es müssen also Prioritäten gesetzt werden. Für mich Freizeitläufer bedeutet dies „Weihnachtslaufpause“.

 
Als kleine Einstimmung ein Weihnachtsgedicht von Joachim Ringelnatz (1883-1934):

Weihnachten  

 Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
dass die kleinste Welt die größte ist.
 

Freitag, 19. August 2011

Die Startnummern für Berlin stehen fest

In 37 Tagen wird der 38. Berlin Marathon gestartet. Inzwischen sind auch die Startnummern zugeordnet worden und die Zusendung an die Starter/innen wird in den nächsten Tagen erfolgen. 


Wir sind laut Trainingsplan in einer Regenerationswoche angelangt. Der Sonntag lockt uns somit nur zu einem doch überschaubaren 15km-Lauf auf die Strecke und lässt uns dadurch viel Zeit für die restliche Freizeitgestaltung. Da sich der Sommer doch noch einmal von seiner warmen und trockenen Seite zeigen möchte, ist dies natürlich doppelt angenehm.