Wie bereits fest eingeplant,
habe ich mir die letzte Woche vor Weihnachten "lauffrei" genommen.
Rückblickend war dies eine sehr gute Entscheidung. Es kam keine unnötige Hektik
auf, um auch die letzten Aktivitäten vor den Festtagen in aller Ruhe zu erledigen.
Werner Sonntag: "Irgendwann musst Du nach Biel." ------ Korrektur vom 09.06.2012: "Irgendwann warst du in Biel."
Montag, 2. Januar 2012
Dienstag, 20. Dezember 2011
Weihnachten
Die letzte Woche vor Weihnachten hat begonnen. Ich
habe für mich festgelegt, dass in dieser Woche alles Vorrang vor dem Laufen hat.
Für den Fall, dass ich wirklich mal Zeit übrig haben sollte, werde ich auch eine
Laufeinheit einschieben. Aber meist gibt es noch so viel zu tun, Erwartetes und
auch Unerwartetes, dass das Laufen jetzt den Stresslevel nur zusätzlich erhöhen
würde. Das wäre jetzt ein ganz schlechter Begleiter für die Weihnachtsstimmung.
Ich kann meine freie Zeit nur einmal verplanen und leben. Es müssen also Prioritäten
gesetzt werden. Für mich Freizeitläufer bedeutet dies „Weihnachtslaufpause“.
Als kleine Einstimmung ein Weihnachtsgedicht von Joachim
Ringelnatz (1883-1934):
Weihnachten
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.
Hand schmiegt sich an Hand im engen
Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
dass die kleinste Welt die größte ist.
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
dass die kleinste Welt die größte ist.
Wikipedia: Joachim Ringelnatz
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Montag, 19. Dezember 2011
6. Trainingswoche 12.12.11 – 18.12.2011
In dieser Woche gab es zum ersten Mal in diesem
Winter einen richtigen Schneelauf. Die Schneemengen reichen zwar bei weitem
noch nicht an die des letzten Jahres heran, aber die etwas höher gelegenen
Wilnsdorfer Waldwege waren mit einer dichten Schneeschicht bedeckt. So kamen in
dieser Woche vermehrt meine Salomon-Laufschuhe (CROSSMAX Neutral CS und XA PRO 3D ULTRA 2GTX) zum Einsatz. Guter Halt
auf rutschigem Untergrund und trockene Füße waren der Dank. Seit längerer Abstinenz
hat mich am Sonntag meine Frau auf einem kurzen langsamen Sonntagsläufchen
begleitet. Neben dieser Überraschung hatten wir sogar das Glück Mocki (Sabrina
Mockenhaupt) auf einem ihren Trainingsläufe in unserer gemeinsamen Heimat zu
begegnen (siehe auch letzter Blogeintrag). Es war ein tolles Gefühl diese
sympathische, bodenständige Weltklasseläuferin auf unserer Laufstrecke direkt vor
der Haustüre zu sehen.
Impressionen von unterwegs:
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Mocki sorgt für einen unerwarteten Motivationsschub
Als Rinsdorfer verfolgt man natürlich mit sehr großem
Interesse die unglaublich vielen sportlichen Erfolge von Mocki (Sabrina Mockenhaupt), die
aus dem nur wenige Kilometer entfernten Wilgersdorf stammt. Als Siegerländer
ist man schon riesig stolz auf ihre Leistungen, die sie seit vielen Jahren auf nationaler und internationaler Ebenen erringt.
Sie wohnt zwar noch in der Gemeinde Wilnsdorf, ist aber bedingt durch ihre
vielen Wettkämpfe und Trainingslager meist auswärts unterwegs. Umso schöner ist
es natürlich, ihr ab und zu auf unseren heimischen Laufstrecken zu begegnen. So
geschehen Sonntagmittag bei einer kleinen Laufrunde mit meiner Frau. Wir waren
auf dem Rinsdorfer Höhenweg zwischen Wilnsdorf und der Eiserner Schränke
unterwegs, als uns eine kleine vierköpfige Läufergruppe entgegen kam. Die
Truppe war recht flott unterwegs. Das Bild erinnerte uns sofort an eine länger
zurückliegende Begegnung im verschneiten Industriegebiet Lehnscheid. Auch
diesmal grüßte uns Sabrina schon von weitem sehr herzlich. Keine Spur von
Abgehobenheit oder gar Affektiertheit. Wie selbstverständlich begegnet sie uns Freizeitläufern
bei der Ausübung unseres gemeinsam geliebten Sportes. Während Mocki mitten in
der Vorbereitung für Olympia 2012 in London steckt, sieht mein Ziel mit den
Bieler Lauftagen schon ein wenig überschaubarer aus. Aber ihre Bodenständigkeit
und ihr Respekt vor jeder erbrachten Leistung macht Mocki extrem sympathisch.
Wir Nobodys ziehen gerade aus solchen Begegnungen
einen zusätzlichen, extrem intensiven Motivationsschub.
Wann und wo begegnet man schon einmal so zwanglos
einer so außergewöhnlich erfolgreichen und liebenswürdigen Sportlerin mitten in
den heimischen Wäldern, vor der eigenen Haustüre .... natürlich nur bei uns im
Siegerland !!!
Ein Beweisfoto, leider nur von hinten ;-)
Neue Homepage Sabrina Mockenhaupt
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Donnerstag, 15. Dezember 2011
Nicht vergessen: Morgen "GehDenken" in Siegen
"Am Freitag, 16. Dezember 2011, jährt sich zum 67.
Mal der Tag, an dem die Stadt Siegen durch einen alliierten
Bombenangriff schwer zerstört wurde. Bei dem nur siebenminütigen Angriff
verloren 350 Menschen ihr Leben und die Stadt wurde zu 80 Prozent
zerstört. Dieser Tag bleibt für die Bürgerinnen und Bürger Siegens ein
Gedenktag, ein Tag der Trauer um die Menschen, die starben.
Auch in diesem Jahr wird der Bürgermeister der Stadt Siegen daher zur
Erinnerung an den 16. Dezember 1944 am Mahnmal für die Opfer des
Krieges und der Gewalt im Dicken Turm des Unteren Schlosses einen Kranz
niederlegen. Die Zeremonie beginnt um 15.00 Uhr.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, mit ihrer Teilnahme an
der Gedenkfeier die Toten zu ehren und durch ihre Anwesenheit die
Mahnung und Hoffnung auszudrücken: Ein solcher Tag darf sich nicht
wiederholen! "
Programm:
Quelle: Stadt Siegen
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Stadt Siegen
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Laufen und eine rein wissenschaftliche Studie
Montagabend, 18:15 Uhr, 2 Grad Celsius (gefühlte Temperatur
jedoch deutlich kälter), Nieselregen, windig. Es stand mal wieder der kurze 10km
Lauf nach Wilnsdorf auf dem Programm. Mit 144 positiven Höhenmetern ist diese
Strecke für unsere Verhältnisse im Siegerland relativ eben. So konnte ich auch
ohne größere Belastung einen Durchschnitt von 5:20 min/km laufen. Da auch diese
Woche nur ein relativ kleiner Umfang von 35 – 40 km ansteht, werde ich heute
Abend diese Strecke erneut laufen. In Wilnsdorf selbst kann man bei Bedarf relativ
problemlos eine hüglige Einmalrunde von bis zu 10 km auf zum größten Teil beleuchteten
Teerstraßen um und durch den Ort einfügen. So wäre es immer möglich meine Standardteerstrecke
nach Wilnsdorf auf bis zu 20km auszudehnen. Die heute zu erwartende größere
Niederschlagsmenge und der auffrischende
Südwestwind, in Böen um 75 km/h, drückt schon ein wenig auf die
Stimmung und den Bewegungsdrang. Aber selbst im Juni soll es ja auch in Biel nicht immer staubtrocken
sein. Daher wird jedes Wetter genommen wie es kommt, wer weiß wofür es gut ist.
Während der inzwischen doch häufigen Dunkelläufe
ist mit aufgefallen, dass die "Läufer-Grüß-Quote" mit abnehmender Helligkeit
ziemlich in den Keller absackt. Selbst tagsüber ergibt sich bei defensiver Haltung
(sollen mich die anderen doch zuerst grüßen) gerade mal ein Schnitt von 50%.
Gehe ich dagegen in die Offensive (für Ur-Siegerländer eine sehr ungewöhnliche und
befremdlich lebensbejahende Einstellung den Mitbürgern gegenüber) kommen da
schon gut 90% Retouren zusammen. Bei der Kombination "defensiv" und "dunkel"
verkümmert die Offenherzigkeit jedoch bei unter 10%. Dabei beziehe ich mich in
dieser streng wissenschaftlichen Studie rein auf den Kontakt "Läufer – Läufer".
Schließt man spaßeshalber alle "Begegnungen" (Stöckestecher, Geocacher und ihre
Muggel, Gassiführer, Ross+Reiter, ...) mit ein, sieht die Quote noch düsterer aus. Schon
erschreckend. Ob dieses Verhalten wirklich von der Region abhängig ist? Abseits
dieser Studie gehe ich natürlich, auch als gebürtiger Siegerländer, absolut offensiv
und stets grüßend auf alles los was mir unterwegs so begegnet. Ok, lediglich der
sabbernde Labrador vorletzten Sonntagmorgen, der sich flux mit seinen Pratzen
auf meine Schulter hochgearbeitet hat, ging ausnahmsweise leer aus ... es gibt
Momente da kann auch ich so richtig stur sein.
Panorama Wilnsdorf:
Quelle: Wikipedia
Dienstag, 13. Dezember 2011
99km.ch ... wenn es ein wenig mehr sein darf
Neben der offiziellen Internetpräsenz des Bieler
100km-Laufes, stellt die mit sehr viel Akribie gepflegte und stets aktuell
gehaltene Homepage 99km.ch alles bereit, was man als Teilnehmer über dieses
Original unter den Ultraläufen wissen muss. Selbst den letzten Streckenabschnitt
zurück zum neuen Ziel kann man bereits auf Fotos und unter google-Earth
verfolgen. Vielen Dank dafür.
Für alle Erstteilnehmer ist diese Seite mit all ihren Informationen unerlässlich.
Die neue Infrastruktur im Zielbereich mit
"Kongresshaus" und "Esplanade-Halle" wird ausführlich im Detail beschrieben und
dargestellt. Man kann sich schon heute auf diese Veränderung freuen. Wie bei
allen Organisations- und diversen Helferteams von Marathon- und Ultraläufen müssen
wir Läufer/innen diesen Ehrenamtlichen für ihre Mühe und ihre eingesetzte Freizeit
sehr dankbar sein. Diese Läufe wären ohne deren Engagement undenkbar. Zu der
Zeit, wo wir unsere Kinder noch zu diversen Leichtathletik-Veranstaltungen
begleitet haben und dabei durch kleine und große Dienste den Trainern einiges
an Arbeit versucht haben abzunehmen, können wir es durchaus einschätzen, dass
man viel Herzblut für die Veranstaltung und viel Empathie für die Teilnehmer
mitbringen muss, um die vielen Stunden (meistens) gerne zu leisten.
Als ich heute mal wieder auf "99km.ch" unterwegs
war, es kribbelt ja täglich mehr oder weniger intensiv wenn ich an "DIE NACHT 2012"
denke, habe ich mit Überraschung festgestellt, dass mein Geschreibsel auf
dieser Weltbesten Infoseite der Bieler-Nacht Einzug gefunden hat. Zuerst habe
ich gedacht, ok H., das hast du jetzt davon, jetzt kommst du aus dieser Nummer überhaupt nicht
mehr raus. Aber bereits Sekundenbruchteile später, habe ich diese Notiz als
eine zusätzliche Motivation gesehen ;-) weiterhin alles zu geben.
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